Informeller Umweltministerrat am 19.5. - 21.5 2006 in Eisenstadt 
Pröll: Umwelttechnologien bringen Jobs und kurbeln die Wirtschaft an
Eisenstadt (pressetext, 19. Mai 2006) -Bei der Eröffnung des informellen Umweltministerrates in Eisenstadt hat Umweltminister Josef Pröll heute, erneut auf die Wichtigkeit der Umwelttechnologien für Europa hingewiesen.
„Jegliche Bremsklötze, die diesen Technologien entgegenstehen, müssen entfernt werden“, so Pröll. Der Minister verwies in diesem Zusammenhang auf die immer stärkere wirtschaftliche Kraft dieser Technologien. Schon jetzt sind in der EU 3,5 Mio. Menschen im Bereich Umwelttechnologie tätig und erwirtschaften jährlich 216 Mrd. Euro. Dieses Segment sei der am stärksten wachsende Markt in der EU.
„Wir werden im Rahmen des informellen EU-Umweltministertreffens Best-Practice-Beispiele Österreichischer Umwelttechnologien aufzeigen“, so der Minister. Der zweite Schwerpunkt des Umweltministerrats wird sich mit dem Thema Stadtökologie beschäftigen. „Besonders im Bereich der Luftreinhaltung und im Bereich der Mobilität müssen wir hier klare Signale setzen“, so Pröll. Erstmals in der Geschichte der EU wird der Umweltministerrat auch die Öffentlichkeit an der Diskussion teilnehmen lassen. Unter dem Motto „Europa hört zu“ werden drei Stunden lang, Bürgermeister, lokale Politiker, NGOs und Parlamentarier offen mitdiskutieren. „Damit sollen die Anliegen an die Umweltpolitiker heran getragen werden“, so Pröll. Die Anliegen von Umweltminister Pröll teilt auch der EU-Umweltkommissar Stavros Dimas. Es sei notwendig die lokalen Behörden zu stärken um ihnen die Möglichkeiten zu handeln zu geben. Der von der EU 2004 ins Leben gerufene Aktionsplan ETAP bedeute sowohl für die Umwelt als auch für die Wirtschaft eine Win-Win-Situation. ETAP wolle vor allem auch kleinen und mittleren Unternehmen dabei helfen, wichtige Umweltziele zu erreichen.
Besonderen Dank an Umweltminister Pröll kam seitens des Burgenländischen Landesrats Nikolaus Berlakovich. Im Burgenland habe sich der Weg der breiten Konsensfindung im Bereich Natur- und Umweltschutz bestens bewährt. „In diesem Sinne sehe ich den Umweltministerrat auch als Anerkennung und Auszeichnung unserer bisherigen Arbeit“, so Berlakovich. Ein Drittel der Fläche des Burgenlandes sei bereits als Schutzgebiet ausgewiesen. Bei der Abwasserentsorgung und bei der Abfallwirtschaft nimmt das östlichste Bundesland eine Spitzenposition ein. Der Landesrat hob auch die Biomasse-Fernwärmeanlagen hervor. „Mit dem europäischen Zentrum für erneuerbare Energie hat das Burgenland in Güssing ein Forschungskompetenzzentrum für erneuerbare Energie mit weltweiter Anerkennung.“ Biomasse leiste einen wesentlichen Beitrag zur Energieversorgung. Nach den ehrgeizigen Plänen soll sich das Burgenland in Zukunft zu 100 Prozent mit erneuerbaren Energien versorgen. Dies sei ganz im Sinne des von Umweltminister Pröll forcierten Biomasseaktionsplans, erklärte Berlakovich.
Für den Inhalt verantwortlich: pressetext
Redakteur: Wolfgang Weitlaner
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Finden Sie bitte nachfolgend folgende Presseinformationen/Presseunterlagen zum informellen Umweltministerrat:
- Pressekonferenz am 19.05.2006 OV
- Pressekonferenz am 19.05.2006 DV
- Pressekonferenz am 20.05.2006 OV
- Pressekonferenz am 20.05.2006 DV
- Presseaussendungen des Lebensministeriums
- Webseite der Österreichischen Präsidentschaft
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Umwelttechnologie - Innovationen aus Österreich (PDF 5179,57 kB )
Doerthe.Kunellis@lebensministerium.at
06.02.2007, Lebensministerium VI/5




