Die Exportinitiative
Bei der Lebensmittelexportkonferenz im Oktober 2002 wurde die Exportinitiative - eine erfolgreiche Aktion von Lebensministerium, Wirtschaftskammer Österreich und AMA - ins Leben gerufen.
Nach einem intensiven Vorbereitungsjahr wurde am 30. September 2003 die erste Lebensmittelpräsentation in Ungarn eröffnet.Ziel dieser Initiative war es, österreichische Exporte von Agrarprodukten, Lebensmitteln und Getränken (Waren der Zollkapitel 1 bis 24) nach „Mittel- und Osteuropa“ nachhaltig zu stärken.
Alle Beteiligten - das Lebensministerium, die Wirtschaftskammer Österreich, der Fachverband der Lebensmittelindustrie, die AMA, die Österreichische Weinmarketing - gaben im September 2006 ein klares Bekenntnis zur Fortführung der Initiative „Export 1-24“ ab. Daher verlagerte man die Aktivitäten weit außerhalb der EU 27, denn es war das erklärte Ziel, den Exportanteil der Agrar- und Lebensmittel zum österreichischen Gesamtexport bis zum Jahr 2015 auf 10% zu erhöhen.
Im November 2007 wurde mit den Stationen China und Vereinigte Arabische Emirate die 1. Station der „Fernen Märkte“ begonnen. Im Mai 2008 fand in New York auch schon die 2. Station „Ferne Märkte“ statt. Anlässlich des Österreichjahres in Japan – Japan und Österreich feierten 2009 das 140. Jahr der Aufnahme diplomatischer Beziehungen – eröffnete HBM Berlakovich im März 2009 die Österreichwochen in der größten Kaufhauskette Japans „Isetan“ in Tokio.
Im Jahr 2010 blieb man wieder innerhalb Europas, der Schwerpunkt war die Österreichwoche bei SPAR in Kroatien.
Im Regierungsprogramm wurde aufgenommen, dass österreichische Lebensmittel gestärkt werden sollen: Das Lebensministerium macht sich für die Genuss Regionen stark und möchte auch im Rahmen der Exportinitiative nachhaltige Impulse für österreichische Lebensmittel und Getränke setzen.
Es ist das gemeinsame Ziel von Politik und Wirtschaft, den Exportanteil von derzeit 7,6% bis 2020 auf deutlich über 10% zu erhöhen. Zudem sollen die Unternehmen der österreichischen Agrar- und Lebensmittelwirtschaft unterstützt werden um bis 2020 eine möglichst ausgeglichene Agraraußenhandelsbilanz zu erwirtschaften.
23.03.2011,




