Exportinitiative Umwelttechnologien in Jordanien
Im Anschluss an die Exportinitiative Umwelttechnologien in Syrien reiste Umweltminister Josef Pröll mit einer Delegation der Wirtschaftskammer und VertreterInnen von Umwelttechnologieunternehmen zur Präsentation österreichischer Umwelttechnologien (7.-9. April 2008) nach Jordanien weiter.
Jordanien, gehört neben Syrien für österreichische Unternehmen zu wichtigen Ländern, um sich mit innovativen und umweltfreundlichen Angeboten und Systemlösungen international zu positionieren und damit weltweit den Klimaschutz voranzutreiben“, so Pröll anlässlich der „Exportoffensive Umwelttechnologien“ in Jordanien, die von der Wirtschaftskammer Österreich getragen wird.
Der jordanische Umweltminister Khalid Irani zeigt sich nach der gemeinsamen Eröffnung der Exportinitiative Umwelttechnologien und dem Treffen mit Umweltminister Josef Pröll in Amman sehr angetan vom österreichischem Umwelttechnologie- Know-how.
Jordanien als eines der am stärksten von Wasserknappheit betroffenen Länder der Welt, was eine effiziente und nachhaltige integrierte Wasserbewirtschaftung (einschließlich dem Schutz vor Verschmutzung durch industrielle und städtische Abwässer, Förderung der Wiederaufbereitung von Abwasser, vor allem in der Landwirtschaft) erfordert, ist besonders auf eine nachhaltige Wasserbewirtschaftung und den Schutz der natürlichen Ressourcen bedacht. Gerade auch bei dem von der Weltbank mit USD 800 Mio. finanzierten Rotes Meer – Totes Meer Kanal Projekt wird höchstes Technologie-Know-How verbunden mit einer möglichst naturnahen Umsetzung zum Schutz der Korallenriffe im Golf von Aqaba erforderlich machen. Aber auch im Bereich erneuerbarer Energietechnologien eröffnen sich für österreichische Umwelttechnologieunternehmen beste Chancen. Jordanien möchte bis zum Jahr 2020 zwei Milliarden US Dollar in Umwelttechnologien vor allem in erneuerbare Energien investieren.
Die Fotos von der Exportinitiative Umwelttechnologien in Syrien und Jordanien finden Sie hier!
Doerthe.Kunellis@lebensministerium.at
16.04.2008, Lebensministerium VI/5




